Borer
Die Gebrüder Borer erstellten 1955 im Basler Jura in der Nähe ihres späteren Firmenstandortes Büsserach einen portablen Kleinskilift. Dieser wurde anfangs noch von einem Traktormotor betrieben, später wurde diese Liftart zum absoluten Hit. Nicht nur in die Schweiz, sondern auch nach Übersee wurden zahlreiche Anlagen von Borer selber, aber auch von Lizenznehmern geliefert. Später entstanden durch Städeli und Bruckschlögl weitere solche Anlagen.
Ebenfalls in den 50ern stieg Borer in dem Markt der Skilifte mit hoher Seilführung ein. Diese waren ebenfalls teilweise portabel konstruiert und in der Regel sehr leicht. Diese Anlagen konnten sich aber nicht derart durchsetzen wie die Kleinskilifte, weswegen der internationale Markt von Borer nicht erreicht wurde und es bei einigen Anlagen in der Schweiz blieb, hauptsächlich wurden sie im Juragebirge erstellt.
Weitaus erfolgreicher war die Firma jedoch mit ihrem Skiliftgehänge, dem BSG77, eines der ersten Hydrogehänge für Skilifte. Durch eine Pumpe wird der Auszug der Schleppschnur gleichmässig und gedämpft im Vergleich zu herkömmlichen Gehängen, die nur eine Bremse besitzen. Dadurch stieg nicht nur der Fahrkomfort, durch die gesetzlich zugelassene höhere Geschwindigkeit von 4 m/s konnte auch die Kapazität erheblich gesteigert werden, was das Gehänge bis heute sehr beliebt macht.
Borer hat den Bau von grossen Skiliften heute eingestellt, es werden jedoch weiterhin Gehänge und Kleinskilifte in vielen Varianten vertrieben. Ausserdem ist Borer der Haupthersteller von sogenannten Zauberteppichen und Snowtubings.
Skilifte:
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