Seilbahn-Blog

Tschiertschen • Skifahren im Auge des Sturms

18.02.2016

Tschiertschen • Skifahren im Auge des Sturms

Wer an Skifahren in Graubünden denkt, dem kommen vor allem die grossen Skidestinationen Arosa-Lenzerheide, Flims-Laax, Davos oder das Engadin in den Sinn. Doch auch zahlreiche kleinere Skigebiete finden sich im grössten Kanton der Schweiz. Eines davon ist das malerisch gelegene Skigebiet von Tschiertschen am Eingang des Schanfigg, östlich von Chur. Zwei Sesselbahnen und zwei Schlepplifte erschliessen hier eine ganze Reihe an unterschiedlich steilen Pisten, die aber allesamt eines gemeinsam haben. Sie sind völlig naturbelassen, folgen dem natürlichen Geländeverlauf und setzen ausschliesslich auf Naturschnee. Ungewöhnlicher Auftakt Schon der Auftakt eines Skitages in Tschiertschen gestaltet sich etwas aussergewöhnlich. Der Parkplatz befindet ...

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Engadin - St. Moritz - Corviglia • Flucht in den Süden II

22.12.2015

Engadin - St. Moritz - Corviglia • Flucht in den Süden II

Es pfeift der Föhnwind über die Berggipfel, die Täler präsentieren sich grün in grün, die Liftanlagen in den Skigebieten stehen still. Wie schon im Vorjahr ist der Auftakt zur Wintersaison auf der Alpennordseite eine einzige Katastrophe. Nach vielen Jahren habe ich mir für diese Saison wieder eine Jahreskarte für die Lenzerheide gekauft, um vorrangig dort die Pisten unsicher zu machen. Doch jeden Morgen zuerst mit dem Auto zu einer der wenigen geöffneten Anlagen fahren, statt direkt die Ski anzuschnallen und über die schneebedeckten Strassen zur Talstation zu gelangen. Jeden Tag dieselben drei, vier Pisten auf ihren Kunstschneeeisbahnen herunterrutschen. Irgendwie wird es nach nur drei Tagen schon gewaltig langweilig. Und wenn dann nach Weihnachten ...

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Rheinseilbahn Koblenz - Ehrenbreitstein

08.06.2015

Rheinseilbahn Koblenz - Ehrenbreitstein

Schon lange hat sie auf meiner Liste potentieller Ziele gestanden, die Rheinseilbahn in Koblenz. Deutschlands erste Seilbahnanlage nach dem System "3S", einer Zweiseilumlaufbahn mit zwei Tragseilen und einem Zugseil, ist seit dem Jahr 2010 in Betrieb. Gebaut für die Bundesgartenschau im Sommer 2011 sollte sie gemäß ursprünglicher Planung eigentlich nach drei Jahren Betrieb wieder abgebaut werden. Es ist ein Glück für mich, dass es anders gekommen ist. Denn sonst hätte ich es wohl nie geschafft, dieser Bahn einmal einen Besuch abzustatten. Drei Jahre wären eigentlich genug Zeit gewesen. Aber irgendwie sind es immer die Orte in der näheren Umgebung der Heimat, die man gerne mal vom Radar verliert. Der Dank gilt den Koblenzer Bürgern, die sich ...

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Disentis - Piz Ault • Es wäre mehr möglich!

09.04.2015

Disentis - Piz Ault • Es wäre mehr möglich!

Lange hatte ich überlegt, wo es denn nach dem Berninapass und Avers hingehen sollte. Einen Tag bei schönem Wetter hatte ich noch vor mir, sodass ich mir die noch verbliebenen geöffneten Skigebiete in der Umgebung genauer ansah. Viel blieb nicht mehr übrig. So fiel die Wahl schliesslich auf Disentis. Das Gebiet ist bekannt dafür, meist als letztes in Nordbünden seine Pforten zu schliessen, und bot daher auch nach Ostern noch Vollbetrieb an. Zwar hatte ich Disentis im Dezember 2008 schon einmal besucht, doch damals war der westliche Teil des Skigebiets, namentlich die Sesselbahn Puozas-Parlets und der Schlepplift Gendusas-Dadens, noch nicht in Betrieb. Beide leuchteten auf dem Pistenplan diesmal wie alle anderen Anlagen grün, sodass einem Besuch ...

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Avers - Juppa • Bündner Ursprünglichkeit

08.04.2015

Avers - Juppa • Bündner Ursprünglichkeit

Das Avers ist vermutlich eine Region, die nur die wenigsten Touristen nur schon vom Namen her kennen. Dass man dort im Winter auch noch skifahren kann, das weiss ausserhalb des Kantons Graubünden vermutlich kaum jemand so wirklich. Und selbst wenn. Avers ist kein Skigebiet aus dem Genre, das der Mehrheit der heutigen Skifahrergeneration zusagt. Doch eigentlich hätte auch alles ganz anders sein können. Eigentlich hätte auch alles ganz anders sein können Ende der 1960er Jahre, der wirtschaftliche Aufschwung und zunehmende Wohlstand nach dem zweiten Weltkrieg ist in Europa überall zu spüren. In den Alpen spriessen die Skigebiete aus dem Boden wie nie zuvor. Touristisch zuvor noch völlig unbedeutende Orte werden plötzlich zu industrialisierten ...

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Bernina - Diavolezza - Lagalb • Skigebiet der Superlative

07.04.2015

Bernina - Diavolezza - Lagalb • Skigebiet der Superlative

Nachdem ich Ende März mit der Lenzerheide und der Pischa zwei von drei Zielen auf meiner Liste abgehakt hatte, war Flims-Laax-Falera mit der Sesselbahn La Siala das nächste Ziel. Das Wetter sollte mir in den folgenden Tagen allerdings nicht in die Karten spielen. Sturm und jede Menge Neuschnee verhinderten, dass das Objekt der Begierde überhaupt in Betrieb war. Auch als das Wetter dann über Ostern wieder etwas besser wurde, nahm die Sesselbahn den Betrieb nicht auf. Was mit der Bahn genau angestellt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Sicher trug die Lawinengefahr dazu bei, dass eine Öffnung schwierig war. Andererseits schafften es alle anderen Skigebiete ja auch, ihre Anlagen über Ostern wieder flott zu machen. Es entstand der Eindruck, ...

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Davos - Pischa • Premiere und Derniere

28.03.2015

Davos - Pischa • Premiere und Derniere

Es gibt Skigebiete, die hat man während vielen Jahren auf seiner Liste potentieller Ziele. Und doch geht sich ein Besuch aus welchen Gründen auch immer irgendwie letztlich doch nicht aus. Bei der Pischa war das bei mir jahrelang der Fall. Schon als man beschloss, einen Teil der Skipisten nicht mehr zu präparieren, wäre ich eigentlich gerne einmal hingefahren. Aber nachdem das Vorhaben im letzten Winter mit Vollbetrieb scheiterte, hatte ich als Pistenskifahrer auch nie wirklich grosse Lust, in späteren Jahren dem Freerideareal einen Besuch abzustatten. Das änderte sich schliesslich, als man dann doch wieder zum Pistenbetrieb überging. Die Pischa ganz oben auf der Prioritätenliste Offenbar war ich nicht der einzige mit dieser Ansicht. Da es ...

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La Bresse - Hohneck • Die Referenz für Mittelgebirgsskigebiete

15.03.2015

La Bresse - Hohneck • Die Referenz für Mittelgebirgsskigebiete

Mein letzter Besuch im Skigebiet von La Bresse ist noch nicht ganz so lange her wie in Gérardmer. Er datiert vom 21. Januar 2006. Einem entgegen der Prognose schneefallreichen Tag mit wenig Sicht, dafür aber mit viel Andrang auf der Piste. Richtig nett wurde es erst nach 17 Uhr. Dem Zeitpunkt, bei dem der traditionelle Nachtskilauf auf den Abfahrten rund um den zentralen Dreh- und Angelpunkt Le Slalom beginnt. La Bresse dürfte mit seinen Öffnungszeiten wohl die weltweit längsten Skitage bieten. An den Wochenenden beginnt der Tag bereits mit Nachtski - um 6.30 Uhr nehmen die ersten Bahnen im Flutlichtsektor den Betrieb auf, ab Mitte Februar sind gegen 7 Uhr nahezu alle Anlagen am laufen, ehe schliesslich um 9 Uhr der offizielle Skitag beginnt, ...

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Gérardmer • Entspanntes Frühjahrsskifahren in den Vogesen

14.03.2015

Gérardmer • Entspanntes Frühjahrsskifahren in den Vogesen

Auch wenn man es von einem Mittelgebirge vielleicht gar nicht erwarten würde, so sind die Vogesen in vielerlei Hinsicht ein Eldorado für den Skisport. Zahlreiche grössere und kleinere Skigebiete erstrecken sich über die Gipfel der Vosges, wie sie in der Landessprache heissen, und bieten ein interessantes Panorama. Unter anderem auch auf die Alpen. Schon in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand am Col de la Schlucht, einem verkehrstechnisch wichtigen Pass zwischen dem Elsass und Lothringen, der erste Skilift des Gebirges. An vielen weiteren Orten siedelten sich nach dem zweiten Weltkrieg zahllose weitere Skilifte an. Grund für die umfassende touristische Erschliessung dürfte das grosse Einzugsgebiet insbesondere aus den nördlicheren ...

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Corvatsch-Furtschellas • Flucht in den Süden

23.12.2014

Corvatsch-Furtschellas • Flucht in den Süden

Es pfeift der Föhnwind über die Berggipfel, die Täler präsentieren sich grün in grün, die Liftanlagen in den Skigebieten stehen still. Wie schon im Vorjahr ist der Auftakt zur Wintersaison auf der Alpennordseite eine einzige Katastrophe. Nach vielen Jahren habe ich mir für diese Saison wieder eine Jahreskarte für die Lenzerheide gekauft, um vorrangig dort die Pisten unsicher zu machen. Doch jeden Morgen zuerst mit dem Auto zu einer der wenigen geöffneten Anlagen fahren, statt direkt die Ski anzuschnallen und über die schneebedeckten Strassen zur Talstation zu gelangen. Jeden Tag dieselben drei, vier Pisten auf ihren Kunstschneeeisbahnen herunterrutschen. Irgendwie wird es nach nur drei Tagen schon gewaltig langweilig. Und wenn dann nach Weihnachten ...

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