Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

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Felix
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Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von Felix » Sa, 01.09.2007, 13:41

5.1 Alleghe - Dolomitenrally Teil 1

Nach dem Frühstück, dessen Auswahl sich wie die Tage zuvor in Grenzen hielt, beschlossen wir, statt einer geplanten Bahnfahrt zum Cristallo in Cortina d'Ampezzo eine Tour durch die Dolomiten zu machen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung, denn aufgrund eines Feiertags war an jeglichen Bahnen dermassen viel los, dass wir sehr wahrscheinlich um 10 Uhr schon keinen Parkplatz mehr bekommen hätten. Schon direkt nach dem Losfahren in Belluno konnten wir die ersten Dolomiten-typischen, schroffen Berge erkennen. Bis zum kleinen Örtchen La Muda lief alles problemlos, doch kurze Zeit nach der Ortsdurchfahrt begann der Verkehr zu stocken. Eine gute halbe Stunde verloren wir durch diesen Stau, der - wie so oft - von einem Dorffest verursacht wurde, welches in Agordo stattfand. Obwohl wir inzwischen schon wieder spät dran waren, entschieden wir uns aber doch dazu, die kleine Rundfahrt durch die Dolomiten zu machen.

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5.1.1 Teil eins der heutigen Route, die diversen Stationen in den Dolomiten

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5.1.2 Teil zwei auf dem Weg in Richtung Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien

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5.1.3 Teil drei entlang der slowenischen Grenze und die Fahrt nach Österreich

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5.1.4 Kurz hinter Belluno entstand dieses Bild

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5.1.5 Die ersten schroffen Berge, die bereits etwas ausserhalb von Belluno sichtbar wurden

Nach der Durchfahrt von Agordo normalisierte sich die Verkehrslage wieder und schon bald sollten wir die erste Liftanlage sichten. Sie hört auf den Namen Piani di Pezzè und steht in Agordo. Damit ist sie einer der Zubringer ins Skigebiet Civetta, das bereits im Skipass von Dolomiti Superski mitinbegriffen ist. Die Bahn wurde nur kurz aus dem Auto heraus fotografiert.

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5.1.6 Blick auf die Strecke

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5.1.7 Beim genaueren Betrachten sieht man, dass es sich hier um eine Doppelmay-Gondelbahn mit CWA Kabinen handelt

5.2 Malga Ciapela-Passo di Fedaia (Marmolada) - Dolomitenrally Teil 2

Nach dieser kurzen Fotosession ging es weiter zu den ersten spektakulären und technisch interessanten Bahnen. Schon von weitem fiel der Blick auf eine Bahn: Die erste von drei Sektionen Pendelbahn zur Marmolada, ein technisches Meisterwerk, das erst vor einigen Jahren eine ältere Bahn ersetzte.

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5.2.1 Der Blick auf die erste Sektion, die auf 1500 m Strecke ganze 500 Höhenmeter stützenlos überwindet. Und das bei 12 m/s!

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5.2.2 Ein symmetrisches Gehänge, da keine Stützenüberafahrten nötig sind. Die Kabinen sind made in Switzerland (Gangloff), während die Bahn ein Leitner-Poma Produkt ist

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5.2.3 Gleich daneben steht diese wesentlich längere kleine Transportbahn, man glaubt es kaum, aber es handelt sich um ein äussert seltenes Exemplar der Firma Graffer

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5.2.4 Die - wie ich finde - sehr gelungene Talstation der ersten Sektion

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5.2.5 Neben den Pendelbahnen hat man auch über Schlepp- und Sessellifte die Möglichkeit, in Richtung Fedaiapass und Arabba zu kommen. Hier der erste Leitner-Schlepplift, der wie so oft in babyblau gehalten ist

So viele Orte, etwas verwirrend! Zur besseren Orientierung, hier ein Pistenplan.

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5.2.6 Wir befinden uns links unten in Malga Ciapela und sind nun auf dem Weg in Richtung Fedaiastausee

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5.2.7 12x Zoom zur Mittelstation, die wie ein Adlerhorst am Fels klebt. Rechts eine Stütze der Materialseilbahn

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5.2.8 Zweite Sektion Leitner-Schlepplift, dieser führt nach Capanna Bill

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5.2.9 Von Capanna Bill aus verläuft dann die dritte Sektion zum Passo Padon. Die technischen Daten können sich sehen lassen: 2400 m Länge und über 700 m Höhendifferenz - nicht schlecht für eine Sesselbahn! Die Vorgängerbahn begann etwas oberhalb an der Bergstation des zweiten Leitner-Skilifts, war aber auch nicht wirklich viel kürzer, dafür aber fix geklemmt!

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5.2.10 Talstation der Sesselbahn in der Doppelmayr-Leichtbauweise

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5.2.11 Von etwas oberhalb konnten wir diesen Blick auf die zweite Pendelbahnsektion geniessen, deren einzige Stütze direkt hinter der Bergstation steht

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5.2.12 Doch auch einige ältere Bahnen sollten wir zu Gesicht bekommen. Hier eine fixe Zweiersesselbahn, die vom Passo di Fedaia in Richtung Marmolada-Gletscher geht. Sie wurde später noch genauer untersucht

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5.2.13 Beim Zoom Richtung Pendelbahnsektion 3 fällt diese merkwürdige kurvenreiche Konstruktion auf: Es handelt sich dabei um einen (vermutlich inzwischen stillgelegten) Gletscherlift mit Kurzbügeln, der aus Thun stammt, es handelt sich nämlich um eine Habeggeranlage!

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5.2.14 Aus dieser Perspektive sieht man es noch etwas besser. Auf dem Gletscher besitzt der Skilift nicht wie sonst üblich N-Stützen, sondern Stützen in Dreiecksform, die man aber leider von unten nicht sehen konnte

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5.2.15 Angekommen am Passo di Fedaia wurde die Zweiersesselbahn, die wir schon von Weitem gesichtet hatten, genauer untersucht. Die Talstation sieht relativ modern und gepflegt aus, doch aus diversen Quellen geht hervor, dass der Lift wie auch die zweite Sektion, der zuvor gesehene Gletscherskilift, schon seit längerem nicht mehr in Betrieb sein

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5.2.16 Es handelt sich laut funivie.org hierbei um eine der ganz seltenen Sesselbahnen von Ceretti & Tanfani, wenn es nicht sogar das allerletzte noch existente Exemplar ist

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5.2.17 Auffallend bei dieser Bahn ist die enorme Dichte an Stützen

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5.2.18 Eine C&T Stütze zum Einprägen, wer weiss, vielleicht sind es die letzten dieser Art

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5.2.19 Marmolada nach rechts ist durchgestrichen, das wäre die Achse mithilfe des Sesselliftes. Ein weiteres Indiz für die Stilllegung... Nett finde ich ja auch die Übersetzung Lawinengefahr (caouta neve) - Schneefall :)

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5.2.20 Nach dem Fedaiapass wurde das Wetter schlagartig besser

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5.2.21 Ein Blick auf den Marmoladagletscher, der wie man sehen kann, seine besten Zeiten bereits hinter sich hat. Insbesondere traurig ist die Tatsache, dass kein bisschen Schnee mehr auf dem Eis liegt, sondern nur Steine und Geröll

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5.2.22 Direkt zum Gletscher führt dieser Korblift, die Vorzeigeanlage der Firma Graffer, die wie alle anderen Anlagen hier recht gut besucht war

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5.2.23 Zu ihr gelangt man, indem man über die Staumauer des Fedaiasees fährt. Der Parkplatz befindet sich teilweise auf der Skipiste

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5.2.24 Eine weitere Grafferanlage in einem Top-Zustand

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5.2.25 An der Talstation musste man geraume Zeit anstehen

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5.2.26 Genau auf der anderen Seite des Sees konnte man am Berg die Seilbahnstation an der Porta Vescovo sehen, eine Bahn, die von Arabba hinaufkommt und am Nachmittag noch genauer untersucht wurde. Auf der Seite in Richtung Fedaiapass war ebenfalls mal eine Pendelbahn geplant - sie wäre eine Anbindung an den Korblift gewesen, der im Winter nur mit dem Auto oder zu Fuss erreichbar ist. Es handelte sich dabei nicht um das einzige Projekt in dieser Gegend...

Neben der Verbindungsbahn Talstation Fedaiakorblift-Porta Vescovo gab es rund um den Stausee noch mehr Bahnen und Projekte, darunter auch eine Verbindungsbahn vom Korblift zur Ceretti & Tanfani Sesselbahn. Zudem gab es laut einer alten Pistenkarte, die wir später noch fanden, noch zwei weitere Gletscherlifte auf dem Marmoladagletscher. Die alte fixe Sesselbahn zum Passo Padon dürfte wahrscheinlich eine fixe Zweiersesselbahn gewesen sein, eventuell wie viele andere Anlagen in diesem Bereich, eine Nascivera-Anlage. Nach diesem kleinen Exkurs in die Vergangenheit geht es nun aber weiter auf der Tour.

Vom Fedaiastausee ging es nun wieder hinunter, nämlich nach Canazei ins Fassatal. Dort sichteten wir kurze Zeit später auch die nächsten typisch italienischen Bahnen.

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5.2.27 Auf der Staumauer des Fedaiastausees

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5.2.28 Blick auf die Ausläufer der Marmolada

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5.2.29 Die Landschaft, einfach eine Wucht!

5.3 Canazei im Val di Fassa - Dolomitenrally Teil 3

In Canazei angekommen kam der Verkehr wegen des unglaublichen Betriebs und wie üblich einem Dorffest zum Erliegen und ich konnte mich so einer interessanten Anlage widmen, die ich vom Auto aus sah. Es handelte sich um die Pendelbahn der interessanten Sorte...

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5.3.1 Pistenplan Canazei-Campitello-Passo di Sella

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5.3.2 Die Pendelbahn Alba-Ciampac aus dem Jahre 1975, eine Zeit, in der in Italien noch Betonstützen verbaut wurden

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5.3.3 Der Stützenbauweise nach liegt es nahe, dass Hölzl diese Bahn erstellte

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5.3.4 Blick von canazei zum Col Rodella, der von campitello aus durch diese Monsterpendelbahn erschlossen wird. 2005 wurde sie umgebaut und bietet seither für 125 Personen pro Kabine Platz. Knapp 1000 Höhenmeter werden bei 2500 m Streke bewältigt

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5.3.5 Diese Gondelbahn erschliesst von Canezei aus das Skigebiet Belvedere-Passo Pordoi. Sie hört auf den Namen Canazei-Pecol und ist ein Produkt der Firma Agamatic

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5.3.6 Eine CWA-Kabine bei voller Fahrt

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5.3.7 Auf dem Weg zum Passo di Sella gewinnt man die ersten Eindrücke des gleichnamigen wuchtigen Gebirgsstocks

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5.3.8 Auf dem Weg zum Sellapass, Blick ins Skigebiet Belvedere. Von dort geht eine spektakuläre Pendelbahn zum Sass Pordoi auf den Sellastock

Eigentlich planten wir von Canazei über den Passo Pordoi nach Arabba zu fahren, da es am Passo di Sella aber noch interessante Bahnen geben sollte, entschieden wir uns über diesen Pass zu fahren, wodurch unsere Rundfahrt etwas grösser wurde. Dazu aber demnächst mehr.

Fortsetzung folgt...
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Beitrag von Mirco » Sa, 01.09.2007, 13:54

Sehr schöne Bilder!
Wenigstens gibt es da auch noch zwei Korblifte... :D
Und, wie immer: Freue mich schon auf die Fortsetzung... :wink:
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Felix
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Beitrag von Felix » Sa, 01.09.2007, 18:03

5.4 Passo di Sella - Dolomitenrally Teil 4

Angekommen am Sellajoch war es praktisch unmöglich, einen Parkplatz zu finden, da nicht nur alle markierten Parkpätze belegt waren, überall dort, wo die Chance bestand, sein Gefährt abzustellen, parkten Wohnwagen, Autos und Busse. Wir stellten unser Auto kurzerhand in einer kleinen Lücke ab, mein Vater blieb im Auto, um im Zweifelsfall wegzufahren. Ich erkundete unterdessen die interessanten Bahnen am Sellajoch, die beim Pistenplan 5.3.1 ganz links noch teiliwese eingezeichnet sind. An dieser Stelle aber schonmal der nächste Plan, der die "Rückseite" des Sellastocks zeigt, also den bereich nördlich davon. Das Sellajoch befindet sich diesmal rechts oben.

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5.4.1 Pistenplan Passo di Sella-Wolkenstein-Passo Gardena-Corvara

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5.4.2 Der erste Lift, der gesichtet wurde, kommt von einem bekannten Hersteller: Der geübte Betrachter sieht natürlich sofort, dass dieses Produkt nur aus Sterzing kommen kann

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5.4.3 Die typischen Leitnerstützen in Portalbauweise. Nicht gerade ein gewohnter Anblick, wenn man sonst in der Schweiz unterwegs ist...

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5.4.4 Gleich daneben befindet sich diese Dreiersesselbahn, die ebenfalls von Leitner gebaut wurde

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5.4.5 Dieses Bild gehört wohl in die Rubrik "typisch italienisch"

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5.4.6 Die Strecke der fixen Leitner-Sesselbahn

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5.4.7 Hier wird das Schliessen des Bügels videoüberwacht? hab ich ja auch noch nie gesehen!

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5.4.8 Nun aber zum echten klassiker des Sellajochs: Der Korblift zur Langkofelscharte

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5.4.9 Zoom zur Bergstation, die Abfahrt dort hinunter war eine der steilsten der Welt - wohlgemerkt war, denn nach vielen Unfällen wurde der Winterbetrieb schon vor Jahren eingestellt

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5.4.10 Die Bahn selbst wurde von Trojer erbaut und trägt inzwischen die dritte Generation Gondeln, diejenigen, die jetzt in Betrieb sind, stammen von der Firma Imes, die uns ja vom Passo della Presolana am zweiten Tag noch in Erinnerung geblieben war

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5.4.11 Ein Blick in die Station. Die Gondeln bieten Platz für zwei Personen, die Tür befindet sich auf der Rückseite der Gondel

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5.4.12 Blick zur Scharte. Mein Vater war dort noch in den 80er Jahren gefahren. Mehr von diesen Erinnerungen wird es in einem Dolomiten-Nostalgie-Special geben

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5.4.13 Blick zum Piz Sella, der mit dem restlichen Sellastock allerdings nichts zu tun hat. Erschlossen wird er von zahlreichen Bahnen, darunter auch eine Hölzl-Pendelbahn

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5.4.14 Zoom Richtung Ciampinoi, die gleichnamige Bahn ist von Agamatic erstellt worden. In der Nähe existiert noch eine der seltenen Zemella-Bahnen, die ich allerdings nicht ablichten konnte. Beide haben ihre Talstation in Wolkenstein

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5.4.15 Vorne der Piz Sella, dahinter tront der Langkofel

Unser Weg führte nun weiter über das Grödnerjoch, auf italienisch Passo Gardena, wo wir danach nach Corvara hinunterfuhren.

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5.4.16 Eine Leitnersesselbahn am Passo Gardena, auch eine der zahlreichen Bahnen, die hier im Sommer in Betrieb sind


5.5 Corvara / Alta Badia - Dolomitenrally Teil 5

Auf dem Weg hinunter nach Corvara kamen wir an zahreichen weiteren Anlagen vorbei, denn rund um den Sellastock gelangt man im Winter per Skiern, dementsprechend viele Anlagen gibt es rundherum. Sie führen auch grösstenteils an den Strassen entlang, diese sind auch fast ganzjährig befahrbar.

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5.5.1 Die Bergstation der 8er Gondelbahn Frara, die zweite von zwei Sektionen, die von Colfosco/Corvara zum Passo Gardena führen

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5.5.2 Ein Blick zur Mittelstation, die erste Sektion hört auf den Namen Plans. Links zu sehen die in Italien bis zur Einführung des EU-Seilbahngesetzes vorgeschriebene Schiene bei der Ausfahrt aus der Station. Sie soll im Fall, dass das Fahrbetriebsmittel nicht richtig kuppelt, für mehr Sicherheit sorgen

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5.5.3 Die Mittelstation von unten aus gesehen

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5.5.4 Ein Blick ins Mittagstal, durch das vom Sass Pordoi auf der Südseite quer durch den Sellastock eine Abfahrt führt. Vor der Abfahrt muss man vom Sass Pordoi noch etwa eine Stunde aufsteigen

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5.5.5 Auf dem Weg ins Tal fiel mir noch dieser Schlepplift an der Strasse auf. Wie sich später herausstellte heisst er Belvedere und wurde von...

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5.5.6 ... Leitner gebaut und zwar mit den seltenen geraden T-Stützen

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5.5.7 Pistenplan von Corvara und Umgebung: Wir kommen von rechts oben (Passo Gardena), links der Strasse die Abfahrt durch's Mittagstal. Von Corvara aus geht es danach über den Passo Campolongo nach Arabba

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5.5.8 Einige der Anlagen aufgelistet

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5.5.9 In Corvara konnten wir dann die nächste nicht gerade häufig anzutreffende Konstruktion betrachten: Die kuppelbare Sesselbahn Borest aus den Anfängen von Leitner mit einer etwas klobigen Kompaktstation

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5.5.10 Talstation der Borestbahn, die eigentlich nur eine Verbindungsbahn ist und keine interessante Abfahrt besitzt. Vorne ein Übungsschlepplift von Leitner, im Hintergrund die 12er Gondelbahn Boé, auch sie ist ein Leitner-Produkt

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5.5.11 Eine relativ neue Bahn in Richtung Col Alto. Dort befinden sich zahlreiche Lifte, die den skitechnischen Zugang nach La Villa und nach San Cassiano ermöglichen. Sie sind aber gleichzeitig auch ein teil der Liftkette um den Sellstock herum

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5.5.12 Einer der zahlreichen Leitner-Schlepplifte entlang der Strasse

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5.5.13 Blick zu den Liften am Col Alto. Wer genau hinsieht, erkennt einen Leitner-Dreieckschlepplift

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5.5.14 Eine der Sesselbahnen Richtung Cherz/Parlongia, ebenfalls von Leitner

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5.5.15 Am Passo Campolongo sichteten wir plötzlich seit langer Zeit das erste Nicht-Leitner-Produkt

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5.5.16 Es handelt sich um eine Poma-Agudio Sesselbahn, wie wir sie auch schon in Aprica am ersten Tag gesehen hatten

Vom Passo Campolongo war es nurmehr ein kurzes Stück bis nach Arabba, wo die nächsten interessanten Anlagen auf uns warteten. Die Liftkette rund um den Sellastock entfernte sich mehr und mehr von der Strasse, sodass es eine gutes Stück Verschnaufpause für die Kamera gab. Leider verschlechterte sich das Wetter wieder mehr und mehr und als wir in Arabba ankamen, hatte sich der Himmel vollständig zugezogen.

5.6 Arabba-Porta Vescovo - Dolomitenrally Teil 6

Schon ein gutes Stück vor Arabba hatten wir die beiden Bahnen zur Porta Vescovo gesichtet, was aufgrund der Grösse der Bahnen aber auch kein Kunststück war. Nach einem kurzen Fussmarsch konnte ich in Arabba insgesamt drei sehr interessante Bahnen unter die Lupe nehmen. Zur besseren Orientierung folgt nun aber zunächst ein weiterer Pistenplan.

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5.6.1 Pistenplan San Cassian-Passo Campolongo-Arabba, im Hintergrund die Marmolada

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5.6.2 Blick zur Porta Vescovo, rechts die Station, die wir am Morgen ja schon vom Fedaiastausee, von der anderen Seite aus, gesehen hatten. Der ein oder andere weiss eventuell, welche Seilbahnsysteme uns hier erwarten. Alle anderen wissen es gleich ;)

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5.6.3 Die erste Bahn ist ein echtes Monstrum: Ein DMC der Marke Agudio, Baujahr Ende der 80er

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5.6.4 Eine wahnsinnige Konstruktion! In Wirklichkeit ist natürlich alles noch viel imposanter ;)

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5.6.5 Ein Blick auf das erste Spannfeld

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5.6.6 Gleich daneben steht ein weiteres (noch) seltenes Seilbahnsystem: Ein Funifor!

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5.6.7 Technikstudie

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5.6.8 Die Talstation wurde in das Gebäude der Vorgängerbahn, eine Ceretti & Tanfani-Pendelbahn integriert

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5.6.9 Seilbahnlenkung in der Talstation

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5.6.10 Ausgleichsscheiben an der Kabine

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5.6.11 Full Zoom zur ersten Stütze. Auffalland die grossen Seilreiter, die das jeweilige Zugseil überkopf zurückführen

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5.6.12 Die dritte und letzte Bahn kommt von einem inzwischen bekannten Hersteller und ist ausnahmsweise nicht ganz so spektakulär

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5.6.13 Die Sesselnummer 181 lässt auf eine enorme Länge schliessen...

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5.6.14 Blick zur Talstation: Für eine Nasciverabahn ungewöhnlich, diese einseitge Bauweise. Sonst ist man eher die sogenannte "Spinne" von diesem Hersteller gewohnt (Station auf 8 Stehern) oder eben ein Haus. Das einseitige ist eigentlich eher Marchisio-typisch

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5.6.15 Der riesige Komplex nochmal in der Übersicht

Auf dem Rückweg zum Auto entdeckten wir noch eine sehr interessante Karte, die sämtliche Liftanlagen rund um den Sellastock zeigt, zudem noch richtig schön alt! Wer etwas stöbern möchte, die jeweiligen Bilder werden beim Klick darauf vergrössert!

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5.6.23 Zoom zur Mittelstation des DMC, wo es eine Kurve besitzt und wo die nordseitige Verbindung zum Passo Padon beginnt


5.7 Passo Falzarego / Lagazuoi - Dolomitenrally Teil 7

Nach dem Besuch von Arabba, wo erstaunlicherweise etwas weniger los war, nahm der Verkehr auf dem Weg zum Falzaregopass wieder deutlich zu. Mit dem Verkehr nahm allerdings auch der Anteil blauer Himmel über uns wieder zu, insofern konnten wir uns nicht beschweren. Auf dem Falzaregopass wurde einer weiteren sehr spektakulären Bahn ein kurzer Besuch abgestattet: Der Lagazuoi-Seilbahn, eine stützenlose Pendelbahn, die schon mehrfach modernisiert wurde, aber trotzdem noch als Klapperbähnli bezeichnet werden kann.

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5.7.1 Zoom zur Bergstation

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5.7.2 Und das Ganze ohne Zoom. Die Piste geht hier vorne natürlich nicht herunter ;) Es gibt eine Piste, die von unten aus gesehen rechts der Bahn verläuft und eine, die auf der anderen Seite herunter nach Amentarola/San Cassiano führt

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5.7.3 Eine Kabine mit symmetrischem Gehänge. Die Vorgängerbahn hatte ein asymmetrisches. Das Seil der Bahn wurde übrigens in den 80ern mal von einem Tiefflieger durchtrennt, genau wie in Cavalese. Am Falzaregopass ging die Sache jedoch glimpflich aus, da die Bahn zu dem zeitpunkt nicht fuhr

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5.7.4 Das Laufwerk

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5.7.5 Die komplette Strecke. Unterhalb der Bahn verlief ursprünglich mal ein Schlepplift, der aber inzwischen abgebrochen wurde

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5.7.6 Südlich der Pendelbahn hat es noch einige Lifte, hier eine fixe Sesselbahn von Doppelmayr

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5.7.7 Ausserdem eine kuppelbare Doppelmayr-Anlage, die aber auch Agamatic-Bauteile aufweist

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5.7.8 Deutlich zu sehen die eckigen Stützen, ein Agamatic-Merkmal. Die Werbung an den Stützen wird auch immer grösser. Fehlt nur noch an der Talstation ein Plakat à la "Diese Liftfahrt wird Ihnen präsentiert von ..."

Kurze Zeit später fanden wir ein geeignetes Plätzchen, wo wir anhielten und unser Picknick zu uns nahmen, das wir (wir hatten ja seit dem Vortag hinzugelernt ;)) bereits am Morgen in einem Alimentari gekauft hatten. Nach einer knappen halben Stunde ging es weiter nach Cortina d'Ampezzo.


5.8 Cortina d'Ampezzo - Dolomitenrally Teil 8

Erstaunlicherweise kamen wir recht gut durch Cortina hindurch, das eigentlich wichtige Ziel lag etwas ausserhalb des Ortes, nämlich die Bahnen zur Cristalloscharte, die wir ja eigentlich am Morgen fahren wollten. Auf dem Weg dorthin und durch Cortina hindurch konnte ich einige Fotos der Bahnen rund um den Ort machen.

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5.8.1 Die Landschaft rund um Cortina

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5.8.2 Blick auf Cortina, im Hintergrund der Cristallo mit der Scharte links davon

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5.8.3 12x Zoom aus dem Auto heraus + Ausschnittsvergrösserung: Immerhin das Rifugio am Ende der Scharte sieht man

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5.8.4 Dann kreuzten einige Seile unseren Weg, es sind die der ersten Sektion Pendelbahn zur Tofane, die über 3000 m hoch liegt. Die erste Sektion ist von Agudio, die zweite wurde erst vor einigen Jahren von Hölzl neu gebaut und die dritte stammt noch aus der Originalbesetzung und ist somit auch ein Agudioprodukt

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5.8.5 Auf dem Weg zum Cristallo-Skigebiet

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5.8.6 Am Parkplatz vom Cristallogebiet fiel unser Blick zunächst auf diese Leitner-Dreiersesselbahn, die den Cristallo mit dem Faloriagebiet und somit Cortina verbindet

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5.8.7 Die Talstation in der Übersicht

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5.8.8 Auf der anderen Strassenseite befindet sich diese Sesselbahn

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5.8.9 Diesmal eine orignal Agamaticbahn

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5.8.10 Talstation in der Tunnelröhrenbauweise

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5.8.11 Die typischen Agamatic-Sessel, genannt Skydancer

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5.8.12 Sie tanzen aber nicht und sehen meiner Meinung nach auch nicht gerade himmlisch aus...

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5.8.13 Zoom zur bergstation der Bahn inmitten schroffer Felsen

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5.8.14 Wie gerne hätte ich die zweite Sektion live gesehen...

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5.8.15 Im Winter keine Ovovia, sondern eine Seggiovia. Gebaut wurde sie übrigens von Leitner und ersetzte einen Korblift mit Fachwerkstützen

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5.8.16 Pistenplan, unten Cortina, rechts Faloria und links oben der Cristallo

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5.8.17 Blick Richtung Tofana, der Gipfel ist in den Wolken versteckt

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5.8.18 Beim Zoom erkennt man einige Bahnen an der Mittelstation Nummer 2, vom Gipfel gibt es keine Skiabfahrt

5.9 Auronzo di Cadore

Damit hatten wir unsere Dolomitenrundreise beendet und es ging auf dem ursprünglich geplanten Weg weiter, nämlich nach Sappada, wo uns den Planungen nach ein interessanter Einersessellift erwarten sollte. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir in Auronzo di Cadore noch eine Sesselbahn. Nach einiger Suche fanden wir den Weg zur Talstation, der Parkplatz liegt interessanterweise in einem Bachbett!

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5.9.1 Blick auf die Talstation der Zweiersesselbahn, die bislang der einzige Zubringer ins Skigebiet ist. Zudem hat es noch einen Leitner-Übungsschlepplift im Tal. Die Form der Station kommt uns doch aus La Polsa bekannt vor...

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5.9.2 ... anhand der Stützen kann man sicher sagen, dass dies eine Graffer-Sesselbahn ist. Wie man sieht, trasportiert sie auch Rodelschlitten

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5.9.3 Doch was ist denn das? Eine neue Doppelmayr-Sesselbahn!?

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5.9.4 Und noch mehr Teile...

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5.9.5 Da hat's ja noch eine Materialseilbahn... Offenbar beitzt die neue Bahn eine andere Trasse als die Graffer-Bahn

Nach diesem kurzen Besuch ging es weiter in Richtung Sappada.

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5.9.6 Auf dem Weg nach Sappada

Fortsetzung folgt...
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Beitrag von Dani » Sa, 01.09.2007, 18:51

Schöne Bilder, danke! :D

https://www.bergbahnen.org/gallery/albu ... bba013.jpg

^^
Solche stationen haben in Cervinia mehrere Sesselbahnen. Aber die sind glaub ich von Leitner?!

Diesmal eine orignal Agamaticbahn
Mit Doppelmayr-Schriftzug auf der Haube :wink:

https://www.bergbahnen.org/gallery/albu ... ina011.jpg

Aber generell finde ich diese Tunnelstationen sehr schön. Meiner Meinng nach sollte DM nur noch solche bauen. Was ich aber hässlich finde, wenn eine Station so ausgeführt ist und die andere als UNI-G. Nur Tunnel mit Niederfluhrantrieb. :wink:
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Beitrag von Viderjoch » Sa, 01.09.2007, 22:17

Felix hat geschrieben:
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5.5.3 Die Mittelstation von unten aus gesehen
^^Dies ist die bisher aus architektonischer Sicht aus gesehen schönste Station einer Umlaufbahn die ich je gesehen hab. sieht echt super aus :liebe:

Ansonsten muss man zum Bericht nicht viel dazu sagen. Es ist wie immer SUPER :!:

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Beitrag von Felix » Sa, 01.09.2007, 22:41

5.10 Sappada

In Sappada standen mehrere Skigebiete auf dem Programm. Genaugenommen gibt es vier verschiedene Gebiete rund um den die aber nicht miteinander verbunden sind. Besonders gespannt waren wir auf den Sessellift "Monte Ferro", denn da sollte es sich um einen Einersessellift handeln.

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5.10.1 Pistenplan von Sappada

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5.10.2 Der Blick fiel zunächst auf diese Sesselbahn rechts der Strasse (im Pistenplan links), deren Hersteller wir zunächst nicht zuordnen konnten

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5.10.3 Nach einer Irrfahrt durch den vertreuten Ort sichteten wir eine Schneise und diese Stütze. Das sieht nicht besonders gut aus...

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5.10.4 Kein Förderseil mehr... der ist doch nicht etwa stillgelegt?

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5.10.5 Ein Pistenplan von 1977 (übrigens ist Sappada ursprünglich deutschsprachig gewesen). Von den ganzen Anlagen steht heute nur noch der Einersessellift...

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5.10.6 ... aber auch von ihm leider nur noch Reste

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5.10.7 Am Passo della Presolana hatten wir sie noch im Gras liegen sehen, hier stehen sie immerhin noch: Die Carlevaro-Stützen, die später auch von Marchisio übernommen wurden

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5.10.8 Zoom zur letzten Stütze, die man von unten sehen konnte

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5.10.9 Hach ja, einfach italienisch...

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5.10.10 Hier wird sich kein Rad mehr drehen. Aber immerhin hat man die Stützen noch stehen lassen. Sehr freundlich

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5.10.11 Durch ein sehr dreckiges Fenster konnte ich noch in das Innenleben der Talstation blicken. Das Foto ist besser als nichts aber auch nicht mehr

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5.10.12 Entlang des Ortes befinden sich insgesamt zwei Doppellifte, alle samt und sonders von Leitner

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5.10.13 Eine Wehcsellaststütze mit dem Leitner-typischen Waagebalken

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5.10.14 Nun aber nochmals zu der Sesselbahn, die wir schon ganz am Anfang sehen konnten. Diese Station kam uns aus Lizzola bekannt vor, genau wie die Sessel. Dementsprechend würden wir auf eine neuere Sacif-Bahn tippen

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5.10.15 Der zweite Doppelschlepplift

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5.10.16 Noch in Betrieb ist das Skigebiet Sappada 2000, dessen Zugang diese Leitner-Zweiersesselbahn ermöglicht

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5.10.17 Zoom zur Sesselbahn Monte Siera, ebenfalls ein Leitnerprodukt

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5.10.18 Die Talstation und der dazugehörige Parkplatz

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5.10.19 Etwas neben der Schneise der Bahn stand diese Marchisio-Stütze. Womöglich stand auch hier zuvor ein Einersessellift und die Stütze hat man hier als Andenken aufgestellt? Nette Idee, wie ich finde

Es ging nun weiter in Richtung Tolmezzo und somit zum Dreiländereck Italien-Österreich-Slowenien. Da wir inzwischen einmal mehr sehr spät dran waren, mussten wir uns etwas beeilen. Als nächstes Ziel stand Sella Nevea auf dem Programm, ein Retortenskiort an der slowenischen Grenze, dazu aber später mehr. Auf dem Weg dorthin entdeckten wir ein gutes Stück entfernt eine Bahnstation mit einer riesigen Schneise im Wald, die wir als Piste identifizieren konnten, aber offenbar waren dort Bauarbeiten im Gange...

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5.10.20 Links die Pendelbahnstation, und rechts davon die Piste. Anhand der Karte kamen wir zum Schluss, dass es sich hier um das Skigebiet von Ravascletto handeln musste

Begleitet wurde die Fahrt immer wieder von einer sehr interessanten und komplett anderen Landschaft als wir sie von den vorherigen Tagen gewohnt waren, wir befanden uns nun im Friaul (Friuli).

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5.10.21 Nicht nur die Landschaft, sondern auch mache Fahrzeuge waren sehr ungewöhnlich... ;)

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5.10.22 Die Landschaft in der Nähe von Tolmezzo

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5.10.23 Sehr auffallend waren die unglaublich breiten Bachbetten, wobei die Flüsse nur sehr wenig Wasser führten

Ein gutes Stück hinter Tolmezzo bogen wir in Chiusaforte von der Hauptstrasse ab (die Autobahn konnten wir nicht benutzen, da es fast bis Tarvisio keine Aufahrt gab) auf ein kleines Strässchen, das uns am Ende nach Sella Nevea leiten sollte. Trotz der geringen Strassenbreite waren viele PKW und Wohnwagen unterwegs, die hauptsächlich in die entgegengesetzte Richtung fuhren. Das machte das Fortkommen nicht gerade leichter.

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5.10.24 Auf dem Weg nach Sella Nevea

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5.10.25 Immer wieder ging es durch Tunnels und Brücken, die Strasse war förmlich an den Fels geklebt


5.11 Sella Nevea

In Sella Nevea erwarteten wir eine grosse Baustelle, denn laut diversen Internetforen sollte die Zubringerbahn ins eigentliche Skigebiet zum Rifugio Gilberti erneuert werden (aus einer Pendelbahn sollte eine ZGk werden). Vom Gebiet kommt man auch ins Kanin-Skigebiet, das allerdings bereits auf slowenischer Seite liegt. Schon direkt beim Ortseingang fielen uns die riesigen, hässlichen Hotelbauten aus den 60ern auf, von einer Baustelle war allerdings nichts zu sehen. Genau genommen sah man überhaupt nichts mehr. Nicht wegen Nebel, der aufgezogen wäre, nein wegen unglaublichen Menschenmengen, die auf dem Parkplatzdes Skigebiets ein riesiges Fest feierten. Glücklicherweise fanden wir noch eine Parklücke, sodass die Anlagen genau unter die Lupe genommen werden konnten. Von einer Baustelle sah man aber immer noch nichts, stattdessen waren wir doch etwas erstaunt, als wir pltzlich die folgende Pistentafel entdeckten.

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5.11.1 Geplant war eine ZGK als Ersatz für die Pendelbahn. Doch ein gutes Stück rechts der Bahn ist eine geplante Vierersesselbahn eingezeichnet!? Links plant man eine Zweiersesselbahn, offenbar als Ersatz des dortigen Skilifts

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5.11.2 Die Farbkombination ro/schwarz wirkt irgendwie so typisch für die 60er, wie ich finde

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5.11.3 Das Laufwerk dieser Ceretti & Tanfani Pendelbahn, die immer noch ganz funktionstüchtig ausschaut

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5.11.4 Die Strecke

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5.11.5 Halt! Was steht da? BG 16 Canin!? 16-Zweiseilumlaufbahn Canin, Leitner? Das würde ja passen, ein Bagger stand ja auch schon da. Nur wozu dann noch die Vierersesselbahn?

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5.11.6 Ebenfalls interessant waren die Skilifte, die im Tal verstreut sind: Hier ein Skilift mit neuer Talstation

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5.11.7 Die Station ist von CCM erbaut worden, hätten wir also nun auch etwas von diesem Hersteller in der Sammlung

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5.11.8 Der Rest ist allerdings von Marchisio

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5.11.9 Die Landschaft von Sella Nevea bei strahlendem Sonnenschein

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5.11.10 Der zweite Skilift in der Nähe der Pendelbahn besitzt noch die original Talstation

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5.11.11 Er ist etwas länger als der andere, aber auch hier können wir Marchisio als Hersteller festhalten. Passiert bei Schleppliften nicht mehr all zu oft

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5.11.12 Das Bild hat's mir ja irgendwie angetan :)

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5.11.13 Ausserhalb des Ortes hat es noch zwei weitere Lifte

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5.11.14 Dieser hier ist von Leitner und steht dort, wo im Pistenplan die Zweiersesselbahn projektiert ist

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5.11.15 Full Zoom zur Bergstation der Gilberti-Pendelbahn

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5.11.16 Leitner-Skilift vor Traumkulisse

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5.11.17 Hier liegen ja neue Stahlteile herum!?

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5.11.18 Blick ins Skigebiet mit der Pendelbahn, rechts die Abfahrt, die durch den hellen Kalkstein besonders aus dem Wald hervorsticht

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5.11.19 Ein weiterer kleiner Schlepplift, ebenfalls aus Sterzing

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5.11.20 Langsam verschwindet die Sonne...

In Cave del Predil entdeckten wir neben der Strasse noch einen einzelnen Skilift, der allerdings nur über eine Schotterstrasse zu erreichen war. Als wir nach einem starken Geschüttel dort ankamen, schauten einige Leute, die offenbar gerade die letzten Flaschen vom hiesigen Fest ausgetruken hatten, ziemlich verdutzt, als ich ausstieg und den Skilift fotografierte... :)

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5.11.21 Talstation, wer genau hinsieht, kann ein Herstellerschild erkennen, dass auf Nascivera hindeutet

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5.11.22 Ein Sessel, vermutlich von Graffer

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5.11.23 Typische Nascivera-Portalstützen

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5.11.24 Beschneit wird hier offenbar auch...

Gegen 19.30 Uhr kamen wir in Tarvisio an und fuhren dort auf die Autobahn, auf der es dann nach Österreich ging. Dort wurde erst einmal eine Autobahnvignette gekauft.

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5.11.25 Ciao Italia ...

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5.11.26 Auf nach Villach!

In der Nähe von Arnoldstein fuhren wir zu einer Raststätte, an der es auch ein Hotel gab, das äussert ruhig etwas abseits der Autobahn lag. Dort bekamen wir einmal mehr das allerletzte Zimmer.

*** Ende Tag 5 ***

Tag 5 beendet, die Berichterstattung aber noch nicht... Stellt euch mal vor, ihr seid in den Dolomiten, an den Orten, an denen ich am 15. August 2007 war. Jetzt stellt euch vor, es ist Winter und alles tief verschneit. Und jetzt stellt euch vor, ihr befindet euch im Jahr 1988. Alles klar? Dann geht's jetzt los!

5.12 Dolomiten Winter 1988

Im Fotoarchiv von meinem Vater hat es noch einige Leckerbissen, darunter auch zahlreiche Fotos aus den Dolomiten aus dem Winter 1988, wo noch Anlagen drauf sind, die heute schon längst in Vergessenheit geraten sind. Ich wünsche euch viel Spass bei dieser Reise in die Vergangenheit!

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5.12.1 Irgendein Tellerschlepplift von Leitner

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5.12.2 Vermutlich eine der Abfahrten vom Sass Pordoi. Man beachte die Eiszapfen links!

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5.12.3 Aussicht (vermutlich) vom Sass Pordoi

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5.12.4 Vermutlich die Abfahrt durch's Mittagstal (Sass Pordoi-Corvara)

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5.12.5 Mittagstal

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5.12.6 Mittagstal mit Colfosco im Hintergrund

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5.12.7 Ende der Mittagstalabfahrt

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5.12.8 Boe-Seilbahn in Corvara, heute die Gondelbahn mit den grauen Kabinen (s. )

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5.12.9 Wieder mal einer der zahlreichen Leitner-Schlepplifte

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5.12.10 Das müsste Arabba sein. Diese Strasse vom Passo Campolongo fuhren wir dieses Jahr auch

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5.12.11 Eine Sesselbahn

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5.12.12 Die gleiche Sesselbahn nochmals im Abendrot

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5.12.13 Ich bin meinem Vater so dankbar, dass er diesen Lift hier fotografiert hat: Die einzige Einersesselbahn, die mir von der Firma Zemella bekannt ist!

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5.12.14 Aussicht vom Monte Lagazuoi auf den Passo Falzarego (s. Kapitel 5.7)

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5.12.15 Wer erkennt den Lift? - Genau, es ist der Korblift am Fedaiastausee von Graffer. Im Hintergrund die riesige Staumauer

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5.12.16 Ganz hinten die Porta Vescovo mit der Seilbahnstation von der nie verwirklichten Verbindungsbahn

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5.12.17 Blick vom fedaiakorblift in Richtung Canazei

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5.12.18 Das gleiche nochmals

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5.12.19 Der von uns gesehene heute hellblaue Leitnerschlepplift Capanna Bill oberhalb von Malga Ciapela. Im Hintergrund die alte Bahn zum Passo Padon, die wie oben beschrieben an der Bergstation des Schlepplifts endet, während die heutige wesentlich weiter unten anfängt

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5.12.20 Die Stützen würden für meine Nascivera-Theorie sprechen. Bitte die Länge beachten! :)

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5.12.21 Vorne die Padon-Sesselbahn, wie man hier erkennt ziemlich sicher von Nascivera und im Hintergrund die zweite Mittelstation der Marmolada-Pendelbahnen. Darunter kaum zu erkennen der Gletscherskilift von Habegger und die Ceretti & Tanfani-Sesselbahn

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5.12.22 Ein Leitnerschlepplift auf der Arabber Seite des Passo Padon

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5.12.23 Blick von der Porta Vescovo auf den damals noch grösseren Marmoladagletscher und den Fedaiastausee. Der Standort ist genau dort, wo die Bergstation der unvollendeten Bahn steht

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5.12.24 Rechts oben erkennt man die Station der Pordoi-Seilbahn. Deswegen muss es sich hier um das Belvedere-Skigebiet handeln. Links hinter dem Fotografen liegt Canazei, ziemlich genau links das Sellajoch. Die Blickrichtung ist ziemlich genau Norden

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5.12.25 Ausschnittsvergrösserung Pordoistation

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5.12.26 Vorne eine Graffer-Zweiersesselbahn, der Skilift links davon dürfte ein Nascivera sein

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5.12.27 Hier kann ich den Hersteller nicht ausmachen

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5.12.28 Blickrichtung ist jetzt Osten, der Standort ist der gleiche wie beim obigen Bild

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5.12.29 Ausschnittsvergrösserung, aber die Hertsteller kann ich auch hier nicht ausmachen. Ob das weisse Haus eine ehemalige Bergstation war?

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5.12.30 Aussicht vom Sass Pordoi ins Belvedere-Skigebiet

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5.12.31 Hinten der Marmoladagletscher, eine Bergkette davor liegt die Porta Vescovo (Arabba)

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5.12.32 Die Pordoischarte

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5.12.33 Vermutlich der Aufstieg zur Mittagstal-Abfahrtsroute

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5.12.34 Im Mittagstal, mitten im Sellastock

Das wär's dann von 1988. Weiter geht's dann demnächst wieder mit 2007 ;)

Fortsetzung folgt...
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Beitrag von Dani » So, 02.09.2007, 13:12

https://www.bergbahnen.org/images/tour0 ... ten009.jpg

Hmmm, interessant, Leitner Bügellifte gibt es ja nicht zu oft, und schon gar nicht in Italien...!

Die Bilder sind ja echt genial, dein Vater hat ja verdammt viele Seilbahnen fotografiert :D Hat er das nicht in irgend einem Schweizer Skigebiet auch noch gemacht? :D :P :wink:
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Beitrag von Felix » So, 02.09.2007, 14:02

Dani hat geschrieben:Die Bilder sind ja echt genial, dein Vater hat ja verdammt viele Seilbahnen fotografiert :D Hat er das nicht in irgend einem Schweizer Skigebiet auch noch gemacht? :D :P :wink:
Aus Churwalden hat es noch Bilder, aber die sind irgendwo verschwunden und keiner weiss wo :( Darunter sind auch zahlreiche von der Zwirbelkurve des alten Wasserbödenlifts.
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Beitrag von cellist » So, 02.09.2007, 20:48

Danke fur die Bilder von Dolomiti! Das ist meines Gebiet :P
Hast du villeich gesehen die neue 4KSB Sponata vor Pedraces richtung La Villa?

Und OT: bist du durch SLO gefahren?

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Beitrag von Felix » So, 02.09.2007, 20:51

cellist hat geschrieben:Danke fur die Bilder von Dolomiti! Das ist meines Gebiet :P
Hast du villeich gesehen die neue 4KSB Sponata vor Pedraces richtung La Villa?

Und OT: bist du durch SLO gefahren?
Von der neuen 4-SBK habe ich leider nichts gesehen. Durch Slowenien bin ich auch nicht gekommen, dort in der Nähe hätte es zwar auch noch einige interessante Sachen gegeben, aber das hat zeitlich einfach nicht gepasst.
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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von bündner » Mi, 14.03.2012, 21:16

http://www.sueddeutsche.de/reise/skigeb ... 1.399706-6

Blöder, blöder, Journalisten... :lol:

Nicht mal fähig um abzuschreiben. :roll:

Dürfen die das Bild verwenden?
Bild

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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von Felix » Do, 15.03.2012, 20:39

spfelsberg hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/reise/skigeb ... 1.399706-6

Blöder, blöder, Journalisten... :lol:

Nicht mal fähig um abzuschreiben. :roll:

Dürfen die das Bild verwenden?
Na, nicht gleich so pauschalisieren, zähle mich (wenn auch nur zu einem kleinen Teil) auch zu dieser Berufsgruppe :D. Aber vielen Dank für den Link! Genehmigung zur Verwendung liegt nicht vor; hatte eigentlich schon erwartet, dass auch diese Seite hier irgendwann vom Bilderklau betroffen ist... Ist nicht das erste Mal, aber jetzt ist es zum ersten Mal eine grössere Zeitung. Einerseits ist es ja löblich, dass man immerhin noch einen Link hingesetzt hat. Andererseits gibt man mit diesem Verweis aber auch unmissverständlich zu, dass man sich dessen bewusst ist, dass man das Foto geklaut hat. Finde es sowieso äusserst komisch, dass die Süddeutsche Zeitung auf einen Bildausschnitt von einem Abzug eines Analogfotos von 1988 setzt. Also wenn man bei Google "Pordoischarte" eingibt, tauchen da wahrscheinlich 100 aktuellere und qualitativ bessere Fotos auf ;).
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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von intermezzo » Mo, 19.03.2012, 15:33

spfelsberg hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/reise/skigeb ... 1.399706-6

Blöder, blöder, Journalisten... :lol:

Nicht mal fähig um abzuschreiben. :roll:

Dürfen die das Bild verwenden?
Ist hoffentlich nicht ganz ernst gemeint, sonst hast Du ein Problem mit mir:-) Denn zufälligerweise gehöre ich vollumfänglich dieser (nicht geschützten) Berufsgattung an...

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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von bündner » Mo, 19.03.2012, 16:13

intermezzo hat geschrieben:
spfelsberg hat geschrieben:http://www.sueddeutsche.de/reise/skigeb ... 1.399706-6

Blöder, blöder, Journalisten... :lol:

Nicht mal fähig um abzuschreiben. :roll:

Dürfen die das Bild verwenden?
Ist hoffentlich nicht ganz ernst gemeint, sonst hast Du ein Problem mit mir:-) Denn zufälligerweise gehöre ich vollumfänglich dieser (nicht geschützten) Berufsgattung an...
Solange du sorgfältiger arbeitest als der Kollege oben musst du kein Problem mit mir haben. :wink:
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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von intermezzo » Mo, 19.03.2012, 16:54

War ja auch nur als Spass gemeint! Wüsste nicht, wieso ich mit Dir ein Problem haben sollte (by the way: ich habe Dich schon richtig verstanden).

Mir gings vielmehr ums Generelle: Semi-lustige Sprüche wie "Wer nichts wird, wird Wirt" oder halt eben "Blöd, blöder, Journalisten" - das sind halt so Plattitüden, die vielleicht beim ersten Mal, wenn man sie hört oder liest, eventuell noch ein leichtes Schmunzeln verursachen können, dann aber ist nur noch ........ gäääääääääääääähn angesagt.

Allerdings: Dass Sorgfalt und Sorgfaltspflicht - u.a. auch im Journalismus, wenn auch beileibe nicht nur dort - immer öfter abhanden kommen oder auf der Strecke bleiben, liegt halt auch am stark zunehmendem Termin- und Personaleinsparungsdruck, der insbesondere seit Jahren auch die Medienbranche betrifft. Oftmals passieren dann genau solche Sachen wie weiter oben beschrieben. Ist nicht schön, aber Realität.

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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von bündner » Mo, 09.04.2012, 12:40

Nochmals zu dem Spruch von den Journalisten oben. :roll:

http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/ve ... y/11487175

Da steht tatsächlich:
Unter anderem sind ein neuer Antrieb und ein neuer Motor installiert worden
:mrgreen:
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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von intermezzo » Mo, 09.04.2012, 16:13

Ist jetzt gut, oder?

Es sind halt in Gottes Namen nicht alle Menschen auf diesem Planeten Seilbahnexperten. Und der Tages-Anzeiger ist by the way auch keine Seilbahn-Fachzeitschrift. Zudem stammt die Newsquelle von der Nachrichtenagentur sda.

Würde ich hier mal im Forum sämtliche grammatikalischen und stilistischen Fehler aufspüren, dann gute Nacht.

Also: Ball flach halten. Irren ist menschlisch, und Fehler gehören dazu.

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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von salvi11 » Mo, 09.04.2012, 17:35

Unter anderem sind ein neuer Antrieb und ein neuer Motor installiert worden
Unter Antrieb versteht man auch Getriebe. Getriebe und Motor ist nicht dasselbe.
Diese Aussage ist für mich korrekt.

intermezzo hat geschrieben: Würde ich hier mal im Forum sämtliche grammatikalischen und stilistischen Fehler aufspüren, dann gute Nacht.
Alles aber nur das nicht :? :)

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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von bündner » Mi, 11.04.2012, 21:09

intermezzo hat geschrieben:Ist jetzt gut, oder?

Es sind halt in Gottes Namen nicht alle Menschen auf diesem Planeten Seilbahnexperten. Und der Tages-Anzeiger ist by the way auch keine Seilbahn-Fachzeitschrift. Zudem stammt die Newsquelle von der Nachrichtenagentur sda.

Würde ich hier mal im Forum sämtliche grammatikalischen und stilistischen Fehler aufspüren, dann gute Nacht.

Also: Ball flach halten. Irren ist menschlisch, und Fehler gehören dazu.
Ja sorry das wer jetzt vielleicht falsch... :?

@Salvi: Ja, aber... der Antrieb beinhaltet das Getriebe, aber egal...
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Re: Felix' Seilbahntour Sommer 2007 | 11.-18. August (Tag 5)

Beitrag von salvi11 » Mi, 11.04.2012, 22:12

Es kann auch nur das Getriebe ausgewechselt werden. Möglich ist alles es wäre nur dumm.

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