6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Technik-Reportagen aus dem Berner Oberland und dem Berner Mittelland.
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salvi11
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6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Mo, 19.10.2009, 20:08

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Dateianhänge
First4b (mit überschrift.JPG
Man konnte vor 1991 noch mit einer 2-SBK von Von Roll von Grindelwald aus auf die First fahren. Im Jahr 1991 wurde die alte Von Roll Bahn, durch einen schlimmen Unfall ersetzt und eine neue 6-EGK, auch von Von Roll, gebaut. Die Bahn hat im Winter drei Mitelstationen. Aber ich denke, dass man die erste nur noch für eine Kurve braucht. Aber man sagt trotzdem es sei die Gondelbahn mit den meisten Stationen der Welt, wenn man die Kurve mit rechnet.
First5.JPG
Nach der Talstation geht es steil nach oben.
First7.JPG
Nach nicht mal 10 Sekunden ist die Strecke schon sehr flach.
First2P.JPG
Die erste Mittelstation. Im Sommer kann man dort nicht aussteigen, aber im Winter denke ich man kann, bin aber nicht sicher. Auf dem Pistenplan ist sie nicht mal eingezeichnet. Sie könnte auch nur eine Moderne Kurve sein.
First8.JPG
Die erste Stütze nach der Kurve. Die Bahn steig jetzt wieder ein bisschen mehr.
First9.JPG
Dann geht es wirklich flach.
First10.JPG
Die zweite Sektion (mit der Kurve gerechnet) endet hier bei der Mittelstation Bort.
First12.JPG
In der Mittelstation Bort.
First13.JPG
Ausfahrt und Einfahrt der Mittelstation in die dritte Sektion.
First14.JPG
Erste Stütze in der dritten Sektion.
First3.jpg
Strecke (dritte Sektion)
First16.JPG
Die Strecke ist ein wenig steiler.
First17.JPG
First18.JPG
Die dritte Sektion endet bei der Mittelstation Schreckfeld.
First19.JPG
Ich fuhr gerade durch die Station. Die Scheiben waren verkrazt und konnte so kein gutes Foto machen.
First20.JPG
Die Strecke ist jetzt wieder flach.
First21.JPG
Stütze 40
First22.JPG
Der Steilste Ort dieser Bahn, liegt fast schon auf der First.
First23.JPG
Bergstation First
First24.JPG
Umlaufrad in der Bergstation.
First25.JPG
Spanntechnik
First26.JPG
Die letzden zwei Stützen der Seilbahn.
Zuletzt geändert von salvi11 am Di, 10.11.2009, 15:21, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von Raffi » Di, 20.10.2009, 09:27

Soviel ich mich erinnere, finden bei dieser Kurve keine planmässige Ein- und Ausstiege statt. Hingegen gab es bei der alten 2-SBK dort offiziell die 1. Zwischenstation "Oberhaus". Die Station ist noch vorhanden und befindet sich einwenig oberhalb der Kurve.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von Felix » Do, 22.10.2009, 23:32

Merci für die Bilder, schön, dass sich auch in diesem Forumsbereich noch etwas tut ;).

Die erste Zwischenstation ist eine reine Winkelstation. An dieser kann weder im Sommer noch im Winter ein- oder ausgestiegen werden. Die Kabinen werden dort zwar vom Förderseil gelöst, fahren aber mit Streckengeschwindigkeit ungebremst um die Kurve.

Was hatte eigentlich Habegger mit der Bahn zu tun? Meines Erachtens ist das doch eine astreine Von Roll-Anlage!?
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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Fr, 23.10.2009, 18:58

Oops da habe ich mich verschrieben. Aber ich könnte schwören ich hätte ein Schild in einer Station gesehen wo Willi Habberger Thun drauf stand. Ich werde diesen Fehler so schnell wie möglich löschen.

Noch ein paar viele Infos zu Bahn:

Geschichte der Firstbahn

Erste Ideen für den Bau einer Firstbahn, allerdings als Standseilbahn, wurden in den 30er Jahren entwickelt. Vor allem durch den Krieg gerieten die verschiedenen Projekte aber ins Stocken. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelten die Ludwig von Roll’schen Eisenwerke AG ein neues System für Bergbahnen: die Sesselbahn. Die Kosten solcher Anlagen waren viel kleiner als die Investitionen für alle bisher bekannten Bergbahnsysteme.

Die Aktionäre der Firstbahn AG beschlossen am 18. Mai 1946 das Konzessionsgesuch einzureichen und gingen von einem Kapitalbedarf von 2,9 Millionen Franken aus. Dem Gesuch wurde am 25. September 1946 entsprochen, nachdem die Bauarbeiten in Erwartung des Gesuchs bereits anfangs September begonnen hatten.

Begünstigt vom guten Wetter konnten auf Ende Dezember 1946 die Bauarbeiten zur Hauptsache beendet werden. Die erste und zweite Sektion wurden am 29. Dezember 1946 eröffnet, die dritte Sektion folgte am 15. Februar 1947, die vierte und letzte Sektion am 28. Februar 1947.

Die Sesselbahn Grindelwald-First bot danach 44 Jahre lang Gelegenheit zum Genuss von Sessel-Romantik. Zehn Tage vor der definitiven Betriebseinstellung am 18. August 1991 konnte die längste Sesselbahn Europas noch einmal feiern: der 13-millionste Gast konnte befördert werden.

Einige Jahre vorher, 1986, wurde ein Ausbaukonzept für das gesamte Firstgebiet erarbeitet. Damit wurde auch die Erneuerung der Sesselbahn ein Thema, wobei vier Komponenten zum Umbau führten: Das Alter der Anlage, die Förderleistung, Komfortverbesserungen und Mängel bei der Linienführung der Sesselbahn.

Dank einer leicht abgeänderten Linienführung und einer abgestimmten Planung konnte der Baubeginn für die 6er-Gondelbahn am 7. Juni 1990 mit dem Spatenstich für die Station Bort erfolgen. Die alte Sesselbahn fuhr ungehindert weiter, bis am 18. August 1991 definitiv Schluss war. Bereits im November 1991 wurde die neue Gondelbahn in Betrieb genommen. Sie legt die Höhendifferenz von 1105 Metern in 20 Minuten zurück.


Die Firstbahn kann mehr Gäste befördern

Die Firstbahn erhöht die Kapazität der Gondelbahn Grindelwald-First. Ab der Sommersaison 2010 setzt sie zehn zusätzliche Gondeln ein, die moderner aussehen als die bestehenden. In der Mittags-Stosszeit kann die Firstbahn künftig 50 Prozent mehr Gäste von der Zwischenstation
Schreckfeld nach First befördern. Zudem wird morgens und nachmittags die Kapazität dergesamten Bahn um 10 Prozent erhöht. Die Wartezeiten der Talstation und der Zwischenstation Schreckfeld werden stark verringert. Der Ausbau kostet rund 1,8 Millionen Franken. Im Zusammenhang mit der Kapazitätserhöhung erneuert die Firstbahn zudem die Steuerung für 2,4 Millionen Franken. Sie ist überzeugt, dass Skifahrer, Snowboarder und Schlittenfahrer von der Investition profitieren werden.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von Dani » Fr, 23.10.2009, 22:02

10 Gondeln und ein paar Klemmen werden ja wohl nicht 1.8 Millionen kosten? :shock:
Bilder von Seilbahnen und Skiliften: www.seilbahnbilder.ch

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Sa, 24.10.2009, 11:34

Ja, es tönt nach zu viel. Ist es aber nicht. Aber die Spanntechnick der ganze Anlage währe zu schwach für 10 weitere Gondeln die vielleicht noch schwerer sind als die Normalen weil sie Moderner sind. Ich könnte mir vorstellen das sie auch noch das Lager für die Kabinen vergrössern müssen. Wenn 1,8 Mio immernoch zu viel sind, weiss ich auch nicht wiso das sie auf der Internetseite der Jungfraubahnen etwas hinschreiben was gar nicht stimmt.
Zuletzt geändert von salvi11 am Fr, 18.12.2009, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von silu » Do, 17.12.2009, 18:18

Hallo zusammen,

Vor einiger Zeit habe ich einmal schematisch die alte auf die neue Firstbahn gelegt und dabei kam folgendes heraus. Dieses Schema ist weder massstäblich noch erhebt es den Anspruch, zu hundert Prozent korrekt zu sein. Es soll aufzeigen, dass sich die beiden Strecken mehrmals gekreuzt hätten.

PS: Ich bin schon gespannt, wie man die künftig variierenden Kabinenabstände (das Konzept sieht ja offenbar vor, dass die zusätzlichen Gondeln in Stosszeiten nur auf der obersten Sektion verkehren sollen) regulieren will, denn die Doppelkette in der Bergstation lässt sich nicht auf die Schnelle während dem Betrieb auf andere Abstände umstellen.

Gruss,
silu
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Firstbahn2.JPG

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Fr, 18.12.2009, 17:14

salvi11 hat geschrieben:Dank einer leicht abgeänderten Linienführung und einer abgestimmten Planung konnte der Baubeginn für die 6er-Gondelbahn am 7. Juni 1990 mit dem Spatenstich für die Station Bort erfolgen. .
Im oberem Teil veränderten sie die Linienführung für mich eigentlich sehr strark und nicht leicht, wie die Jungfraubahnen das auf ihrer Internetseite gesagt haben. Im unteren Teil der Bahnen kreuzen sie sich ja wirklich sehr viel. Das finde ich interessant :ja:

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Fr, 25.12.2009, 13:46

Ich habe Heute eine Video gemacht wo alle Fotos ohne beschreibung gezeigt werden.


Link zum Video

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von Dani » Sa, 26.12.2009, 15:46

Danke für die Darstellung. Dachte die Bahn sei eher kürzer geworden, doch die Grafik beweisst das Gegenteil! :) Wäre die alte Streckenführung nicht praktischer? Vorallem seit der Skilift "Egg" nicht mehr exisitiert.
Bilder von Seilbahnen und Skiliften: www.seilbahnbilder.ch

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von Felix » Sa, 26.12.2009, 17:53

Dani hat geschrieben:Danke für die Darstellung. Dachte die Bahn sei eher kürzer geworden, doch die Grafik beweisst das Gegenteil! :) Wäre die alte Streckenführung nicht praktischer? Vorallem seit der Skilift "Egg" nicht mehr exisitiert.
Ich kann die Situation zwar nur vom Pistenplan her beurteilen, aber mir scheint es, als sei die derzeitige Variante die sinnvollere. Vom Schreckfeld (der letzten Mittelstation) kann man nämlich direkt in den von unten gesehen rechten Teil des Gebietes abfahren und muss nicht zwingend bis zur Bergstation fahren. Ein deutlicher Nachteil ist jedoch, dass seit dem Wegfall des Skilifts "Egg" man immer bis "Bort" abfahren muss und es keine Wiederholungsanlage für diese Piste gibt.

Kurz gesagt: Mit dem Skilift "Egg" war die Situation meines Erachtens optimal gelöst. Ohne diesen Lift wäre die alte Linienführung in weiten Teilen aber sicher praktischer.
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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von silu » Fr, 15.01.2010, 00:43

Aus meiner Sicht ist die neue Streckenführung in fast allen Punkten sinnvoller als die Alte. Klar, will man den steilen (aber auch schönen) Egg-Hang fahren, so muss man heute zwingend bis nach Bort runter, was vor allem bei Grossandrang langes Warten auf eine leere Gondel bedeutet. Auf der anderen Seite gilt dies NUR für diese Piste, denn alle anderen Pisten führen problemlos zur Winkelstation Schreckfeld. Es gilt ferner zu beachten, dass die Pistenverbindung Schreckfeld (neue Winkelstation) - Egg (Standort des abgebauten TSL und der alten Winkelstation) eher einem Ziehweg gleicht und somit nicht für die grösseren Personenflüsse der anderen Pisten optimal wäre. Neben diesen “erschliessungstechnischen“ Argumenten habe ich öfters gehört, dass die alte Strecke relativ stark windexponiert war und daher öfters stillstand. Ich denke aber schon, dass das Hauptargument für die neue Strecke die von Felix genannte Erschiessung des unteren Teils des Skigebietes war… Schreckfeld ist heute eine der grössten Drehscheiben des Firstgebietes.

Die Firstbahnen planten übrigens noch vor der Übernahme durch die Jungfraubahnen eine KSB, welche von der Höhe Bort bis auf die First führen sollte (die genaue Strecke ist mir unbekannt, jedoch wäre die Talstation vermutlich weit rechts von Bort gelegen, damit man dies ohne Kurve hätte verwirklichen konnen). Dies würde die schöne Abfahrt in Richtung Bort extrem aufwerten und die oberste Sektion der EUB stark entlasten. Seit der genannten Übernahme verschwand dieses Projekt aber wieder in den Schubladen, offenbar zugunsten des “Ausbaus“ der Firstbahn. Der Name dieser neuen Bahn hätte (so viel ich mich spontan erinnern kann) "Sandiger Boden" oder ähnlich gelautet.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von silu » Do, 02.09.2010, 02:10

Zur Thematik "Ausbau der Firstbahn" bin ich vor Kurzem über einen Interessanten Artikel gestolpert. Auf die Schnelle fand ich noch keine Verlinkung dazu, daher poste ich das gute Ding einfach mal:

http://www.jungfrauzeitung.ch/artikel/97701/" onclick="window.open(this.href);return false;

Zusammengefasst: Vorerst wird der Engpass bei der dritten Sektion mit den zusätzlichen Gondeln entschärft. Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Kapazität auf der ganzen Strecke angehoben werden (d.h. verm. noch mehr neue Kabinen), hierfür setzt der Gemeinderat von Grindelwald aber die Umsetzung eines neuen Parkplatzkonzeptes voraus.

Einen Umlauf für die dritte Sektion besteht in der Station Schreckfeld offenbar bereits: Er befindet sich jedoch "um die Kurve" in der Flucht der 2. Sektion. Er ist auf diesem Video, in welchen eine Kabine von der dritten zur zweiten Sektion wechselt, ab 0:15 Sekunden ersichtlich

http://www.youtube.com/watch?v=TKsSwVy3bAM" onclick="window.open(this.href);return false;

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von salvi11 » Do, 02.09.2010, 19:42

silu hat geschrieben: Einen Umlauf für die dritte Sektion besteht in der Station Schreckfeld offenbar bereits: Er befindet sich jedoch "um die Kurve" in der Flucht der 2. Sektion. Er ist auf diesem Video, in welchen eine Kabine von der dritten zur zweiten Sektion wechselt, ab 0:15 Sekunden ersichtlich

http://www.youtube.com/watch?v=TKsSwVy3bAM" onclick="window.open(this.href);return false;
Und das Beste kommt am Schluss. Diese Technik und Steuerung ist eizigartieg auf der Welt bis jetzt! Bei den unteren zwei Sektionen also Grindelwald-Bort und Bort-Schreckfeld sind die Kabinen bis jetzt immer so angebracht. (Skizze unten)

Bild
Bei der letzten Sektion Schreckfeld-First kommt in die 120 Meter lange Lücke noch eine Kabine mehr rein. Das Gute ist, dass die Kabine die ihre runde schon in der Station Schreckfeld beendet hat, leer ist und die Wartezeiten verkürzt.

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Re: 6-EGK Grindelwald-Bort-Schreckfeld-First (Grindelwald)

Beitrag von silu » Fr, 10.09.2010, 16:42

Danke für deine Illustration der Situation! Hier ist noch ein Artikel von den Jungfraubahnen welcher diesen neuen Betriebsmodus erklärt:

Link zum Artikel mit mehr Infos:
http://www.jungfrau.ch/de/winter/untern ... firstbahn/

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